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»Die eine Mobilitätslösung gibt es nicht«

Interview mit Björn Bender, Leiter Vertrieb, Deutsche Bahn Connect

Herr Bender, Sie raten Unternehmen heute eher zu einer Kaufflotte und unterlegen dieses Plädoyer mit entsprechend attraktiven Angeboten. Warum?

Wir glauben, dass die Kaufflotte die attrak- tivere Option für unsere Kunden ist, weil zum einen die Kreditkonditionen für den Fahrzeugein- kauf am Markt nach wie vor sehr günstig sind. Zum anderen werden die veränderten Bilanzie- rungsrichtlinien ab 2018 dafür sorgen, dass die Attraktivität von Leasing weiter sinkt. Eine Kauf- flotte hat den Vorteil, dass die Kunden weniger Zinspunkte zahlen müssen. Zudem übernehmenn wir das Risiko der Vermarktung. Diese Form des garantierten Ankaufs für Kaufflotten stellt eine echte Marktneuheit dar.

Können Sie diesen garantierten Ankauf näher erläutern?

Wir versprechen, die Kaufflotte unserer Kunden am Ende der Nutzung aufzukaufen. Dafür stellt eine unab- hängige Gutachterorganisation bei Ankauf den Wert ein- zelner Fahrzeuge oder der ganzen Flotte fest. Das ist der Preis, den wir garantiert zahlen. Der Kunde hat damit eine deutschlandweite Rückgabemöglichkeit und erhält zeit- nah nach der Begutachtung den Kaufpreis von uns. Damit ist der Prozess nach Begutachtung der Flotte oder des Fahrzeuges für den Kunden im Prinzip abgeschlossen. Vermarktungs- und etwaiges Gewährleistungsrisiko sowie nahezu der komplette Aufwand liegen bei uns.

Ist diese Kauf- und Marktpreisgarantie bereits teil Ihres modularen Fuhrparkmanagements?

Sie kann von unseren Kunden entweder als Modul oder auch als einzelne Dienstleistung gebucht werden. Darüber hinaus bieten wir unseren Kunden die gesamte Produktpalette, die wir als Full-Service-Dienstleister auffahren können: Fahrzeugauswahl und -beschaffung, Übernahme aller Services oder des Remarketings. Interessant wird es für Kunden bereits ab einer Flotte von 50 Fahrzeugen, wo- mit wir uns bewusst auch an kleine und mittelständische Unternehmen richten.

Können Kunden auch sämtliche Fuhrparkaufgaben an die Deutsche Bahn Connect auslagern?

Selbstverständlich. Und wer sich für dafür entscheidet, muss sich um seine Mobilitätslö- sungen auch keine Sorgen mehr machen. Der Kunde muss sich tatsächlich mit keinem einzigen Fuhrparkmanagementprozess mehr beschäftigen, denn selbst bei kleinen Flotten mit 50 Fahr- zeugen haben Kunden bei der Deutschen Bahn Connect einen persönlichen Ansprechpartner.

Stichwort Mobilität: Die wird gerade für die jüngere Generation immer wichtiger, nicht mehr das Statussymbol Dienstwagen. Wie sehen Sie diese Entwicklung?

Wir setzen als Anbieter auf integriertes Mobilitätsmanagement. Daher ist es für uns eine sehr positive Entwicklung. Flotten, Reisen und das Personalmanagement sind Bereiche, die immer stärker miteinander verschmelzen. Da- her rückt auch die Mobilität von Mitarbeitern zunehmend in den Fokus. Wir glauben, dieser Trend der Verschmelzung wird sich durchsetzen, weshalb man als Anbieter heute und auch künftig mit guten Produkten überzeugen muss.

Wie könnten solch gute Produkte aussehen?

Corporate Carsharing ist sicher ein interessantes Bei- spiel, das als Ergänzung zur klassischen Flotte immer stärker nachgefragt wird, mit dem Unternehmen den Mitarbeitern aber auch privat einen echten Mehrwert bieten können. Möglich macht es unser Pay-per-Use-Ansatz, bei dem für unsere Kunden jegliches Auslastungsrisiko entfällt, da wirklich die reine Nutzung abgerechnet wird. Dienstliche Mobilitätskosten sind so transparent nachvollziehbar. Und die clevere Vernetzung mit weiteren Mobilitätskonzepten wie z.B, dem bundesweit verfügbaren Flinkster-Netzwerk macht Corporate Carsharing für jedes Unternehmen zur Basis für eine größtmögliche Flexibilität. Sie sehen, Mobilität hat viele Facetten und wird künftig sicher noch individueller.

Björn Bender
Leiter Vertrieb, Deutsche Bahn Connect